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Ahornfelder
Festival Presskit (PDF)
Das Ahornfelder-Musikfestival präsentiert an drei Tagen
Künstler, die an der Schnittstelle zwischen akustischer und
elektronischer Musik arbeiten, und spannt ein Feld zwischen
Geräusch, Musik, Experiment und Harmonie auf.
Gameboys, Glockenspiele, Mehrkanalkompositionen, russisches
Tischfußball, Fagott, Kontrabass, Clicks, Klarinette,
Laptops,
Saxophon, Bouzouki, Sinustöne, Konzertgitarren, Videos,
Sampler,
hüpfende Tischtennisbälle, Xylophone, Waldhorn,
Vibraphone,
Kassettenrekorder, E-Gitarren, Effektberge, Messer, Kämme,
Backbleche, Flöten und Mikrophonkaskaden - all das sind
gleichberechtigte Instrumente an diesen drei Tagen. Es wird spielerisch
der Grenzbereich zwischen Klängen und Musik erforscht, und das
sowohl mit akustischen und elektronischen Instrumenten.
Es soll ein umfassender Einblick in die Möglichkeiten dieses
Genres gewonnen werden, da je Abend mehrere Projekte ihre
Ansätze
je in einem kurzen Set vorstellen. Reizvoll an den Projekten ist, dass
sie trotz aller Experimentierfreude immer einen Bezug zum Publikum
behalten, es sind Variationen aus Folk, Harmonie, Bekanntem, die
weiterentwickelt und verfremdet werden - so zeitgenössisch die
Ideen auch sind, so emotional nahe, und haptisch erfahrbar werden sie
vermittelt.
Es ist in diesem Jahr gelungen den Überblick sogar auf die
Nachbarländer auszuweiten, da mit dem Fanclub Orchestra aus
Belgien Jab Mica Och El aus Dänemark und .tape. aus Spanien
drei
Projekte extra für das Festival anreisen werden.
Trotz des übergeordneten Genres hat jede Band seinen eigenen
Ansatz zu der Thematik, womit der Veranstaltung ein vielseitiges und
abwechslungsreiches Gesicht verliehen werden kann.
Taunus formt aus dem Folk stammende Feldstrukturen mit Gitarren, Bass
und Bläser, FS Blumm baut aus Spielzeuginstrumenten und
Gegenständen harmonische Collagen, Jab Mica Och El zaubern
gute
Laune mit Blasmusik und Digitalem, Ekkehard Ehlers erfindet den Blues
durch elektronische Manipulation neu, das verrückte Fanclub
Orchestra spielt zwischen Laptop und E-Gitarre zu einem wilden
Durcheinander auf, Sinebag präsentiert elektroakustische
Mehrkanalkompositionen, .tape. perfektioniert den Laptop-Folk,
Eckartsschwerdt lassen Fagott und Flügel aktionistisch
klingen,
Franke/Neumann loten den Raum mit Mikrofonierung aus, Marcel
Türkowsky vertont einen Film mit Kassetten und
Kleininstrumentarium und Trnn spielt eine Wand aus elektronischem
Lärm voll Differenzen.
Ein weiteres Ziel ist es ein für die Besucher
nachvollziehbares
Konzert zu schaffen, so dass es keine reinen Laptop-Konzerte geben
wird, sondern aktives, instrumentelles Arbeiten, so dass die
Klangentstehung nachvollziehbar bleibt. Dies ist dieses Jahr noch
besser möglich da mit Taunus, Jab Mica Och El und dem Fan Club
Orchestra mehrköpfige Bands auf dem Programm stehen.
Den Rahmen für diese Veranstaltung bietet das Leipziger Label
Ahornfelder, welches sich mit eben diesem Genre auseinandersetzt. Es
bietet sich also an eine Plattform in Form eines Musikfestivals
für dieses Klangfeld zu schaffen. Auch wenn einige der Musiker
auf
Ahornfelder veröffentlichen, werden auch Künstler
weiterer
Labels eingeladen (Sonig, Morr, Staubgold, Ache, Euphorium, Alula Ton
Serien,...).
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