Sinebag
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sinebags klang verbindet musik mit geräuschen, sie zeichnet sich durch einen warmen, analogen klang aus. es handelt es sich um collagenartige stücke zum zuhören; felder werden gebildet und eine typische liedstruktur wird in vielen fällen aufgegeben. es findet eine zusammenführung von akustischen (gitarren, klavier, sprache, geräusche, ...) und synthetischen elementen statt und somit auch eine kombination aus live gespielten und kompositorisch erstellten passagen. ein zentrales element stellt das einbeziehen von fieldrecordings dar - sowohl längere geräuschukulissen, als auch im alltag anzutreffende klänge werden gesampelt und als rhythmisches oder auch klangliches instrument genutzt. sinebag lebt unter dem bürgerlichen namen alexander schubert in leipzig.

die nutzung von geräuschen und alltagsklängen bedeutet nicht nur ein klangliches stilmittel sondern auch ein kompositorisches. abfolge und rhythmik bilden somit freie muster, die sich an natürlicher, in unser umgebung auftretenden klangfolgen orientieren. zugrundegelegt wird in diesen abschnitten häufig ein gefühlter, und nicht metrisch gebundener takt. ein surrender kühlschrank mit unregelmäßig vibrierenden, auf den abwasch wartenden, gläsern obenauf stellt somit ein vorbild für komposition dar. trotz alledem geht melodik nicht verloren, sondern bewegt sich vorwiegend im harmonischen.

der collagenartige grundansatz der feldbildung kann durch verschiedene instrumentierung und unter einbindung unterschiedlicher genre-elemente erzielt werden. dies wird auch durch die zusammenarbeit mit musikern aus unterschiedlichen musikstilen deutlich (zb. das freejazz ensemble "euphorium freakestra").

konzertgitarre, stabmikrofone, schwämme, kämme, kalimba, folien, midikeyboard, laptop, kellogspackung, flaschen, fieldrecordings,

hörproben
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links
http://www.sinebag.de/
http://www.ahornfelder.de/